Kinesiologie:
Unterschiedliche Varianten der Kinesiologie sind: "Applied Kinesiology", "Touch for Health", "Behavioral Kinesiology", "Psychokinesiologie" und "Angewandte Kinesiologie" (nach Klinghardt in Deutschland).
Von mir eingesetzt wird die "Angewandte Kinesiologie" oder "Regulationsdiagnostik nach Klinghardt" (www.ink.ag). Diese wurde von dem deutschen Neurologen und Orthopäden Dr. Dietrich Klinghardt in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Ärztin Louisa Williams entwickelt und erweitert zur "Psycho-Kinesiologie nach Klinghardt". Die Funktionsfähigkeit des autonomen Nervensystems wird hier ebenso berücksichtigt, wie die Tatsache der zunehmenden toxischen Belastung des Intra- und Extrazellulärraumes.
Um die Ursache einer körperlichen Symptomatik heraus zu finden, wird ein Muskeltest - der Armtest - angewendet. Zunächst wird ein Arm des Patienten gewissermaßen neutral getestet. Berührt der Therapeut anschließend ein erkranktes Organ des Patienten, zum Beispiel dessen Leber, und testet nun den Arm wieder, so ist dieser jetzt, im Gegensatz zur Ausgangssituation, schwach geworden. Erhält der Patient dann eine Lösung in den Mund, wie zum Beispiel Vitamin C, so wird sein Arm wieder "stark". Aus dem Ergebnis des Armtestes kann hier geschlossen werden, dass Vitamin C zur Heilung dieser erkrankten Leber beitragen würde.
Meistens ist die Recherche allerdings sehr viel umfangreicher, da zum einen mögliche Ursachen für eine Symptomatik "abgefragt" werden und zum anderen meistens nicht ein Stoff alleine ausreicht, um einen in seiner Funktion gestörten Körper wieder zu kurieren. So werden nach den Regeln der "Regulationsdiagnostik" zahlreiche Faktoren, die zur Erkrankung führen können, untersucht.
Dies sind die 7 Hauptfaktoren:
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Toxinbelastungen durch Schwermetalle, Umweltgifte, Lösungsmittel, Petrochemikalien oder Biotoxine (von Bakterien, Viren oder Pilzen) |
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Geopathische Belastung und biophysikalischer Stress durch einen gestörten Schlafplatz oder Sitzplatz |
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Allergien auf Lebensmittel oder Stoffe aus der Umwelt, wie zum Beispiel Gluten-Unverträglichkeit oder eine Hausstauballergie |
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Mangelzustände an Proteinen, Vitaminen, Fettsäuren oder Spurenelementen, Salz, Enzymen, Wasser oder Sauerstoff |
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Haltungsschäden, Wirbel- und Beckenverschiebungen, falscher Biss sowie Kieferfehlstellungen |
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Energetische Blockaden, die den Meridianfluss behindern oder zur Blockade eines Akupunkturpunktes führen. Dies kann zum Beispiel durch Verletzungen, Narben, Piercings oder auch einen toten Zahn verursacht worden sein. |
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Unerlöste seelische Konflikte, die eine Heilung immer wieder verhindern |
Da jeder Körper nur mit einer intakten Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems wieder heilen und gesund bleiben kann, werden alle oben genannten Faktoren der Reihe nach getestet. Anschließend werden harmonisierende Akupunkturpunkte aufgesucht und behandelt. Zusätzlich hierzu wird je nach Befund beispielsweise eine Zufuhr von Vitaminen oder Fettsäuren empfohlen, oder eine "Entgiftung" eingeleitet. Der Klient lernt "seine" Akupunkturpunkte selbst weiter zu behandeln.
Ein unerlöster seelischer Konflikt wird nach den Regeln der "Psycho-Kinesiologie" bearbeitet und verliert dadurch seine Bedeutung. Oftmals sind dies keine auffallend dramatischen Ereignisse, sondern mitunter scheinbar bedeutungslose Begebenheiten, wie zum Beispiel ein Schulwechsel, deren Einfluss dem Klienten nicht bewusst sind. Das vor langer Zeit Erlebte hat sich aber dennoch so fest über neuronale Verschaltungen im Gehirn verankert, dass in Situationen, die einen Aspekt dieses Erlebnisses beinhalten, die körperlichen Reaktionen von damals wieder aufgerufen werden. Ein solcher unerlöster seelischer Konflikt kann wieder "entkoppelt" werden und dadurch seine negative Bedeutung verlieren.
Eine Nachuntersuchung nach einigen Wochen ist empfehlenswert, um den Behandlungserfolg zu sichern und die weitere Therapie eventuell anzupassen.
Für diese umfangreiche Testung und Behandlung wird eine Zeitspanne von ungefähr 1,5 bis 2 Stunden benötigt.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten hierfür nicht.
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